
Jetzt ist er also verliehen und RTL hat so einiges verhunzt. So gab es laut
Süddeutsche.de Zitate von Gewinnern, bevor die angebliche Livesendung über die Monitore flackerte und das Playback von
Tokio Hotel hat auch nicht so richtig gefunzt. Hörte sich an, als hätte das schwarzhaarige Frontmädchen
Bill ständig mit seiner Löwenmähne die Frequenz des kabellosen Mikros gestört.
Thomas Gottschalk verteidigte in seiner Laudatio ex Cat Stevens Yusuf Islam der einen Sonderpreis als „Brückenbauer zwischen den Kulturen“ bekam. Man solle die Worte eines Popstars nicht so ernst nehmen. Und warum nicht? möchte man fragen. Vielleicht weil die eh nicht alle Latten am Zaun haben und alkoholabhängig sind? Dabei ist Alkohol doch bei den Muslimen verboten…
Manche Preisvergaben sind aber noch fragwürdiger. Ohne bestimmte Namen oder Kategorien zu nennen: wenn zusammen mit vier Weltstars, die wirklich präsent waren im letzten Jahr, eine (zumindest mir) komplett Unbekannte Sängerin den Echo bekommt, dann drängt sich mir folgende Vermutung auf: die Veranstalter wissen ganz genau, dass eben jene Weltstars auf den Echon scheißen und lassen deswegen Frau X gewinnen weil sie bei der wenigstens ziemlich sicher sein können, dass sie bei der Veranstaltung auch anwesend sein wird.
DJ Ötzi übergab den Kastelruther Spatzen den Preis in der Kategorie Volksmusik und nahm die Mütze ab. Wer wollte denn das sehen?
Yvonne Catterfeld probierte sich im Moderieren und bot eine mehr oder weniger gute Leistung. Nutzte dann noch die Gunst der Stunde um sich selber auf die Bühne zu stellen und zu trällern. Wollten wir auch nicht sehen und schon gar nicht hören.
Bono bekam den Preis für sein soziales Engament. Glückwunsch, das ist verdient!
Solangsam fließt’s in Berlin wieder. Obwohl bekanntermaßen kein Geld da ist werden nach und nach 223 Brunnen im Stadtgebiet wieder sprudeln. Allerdings bleibt jeder fünfte Wasserspender trocken. Sogar für den Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain geht’s endlich wieder los. Spätestens im Mai soll er fertig repariert sein. Hoffentlich verschwinden dann auch die hässligen Bauzäune vom Gelände.
Solangsam fließt’s in Berlin wieder. Obwohl bekanntermaßen kein Geld da ist werden nach und nach 223 Brunnen im Stadtgebiet wieder sprudeln. Allerdings bleibt jeder fünfte Wasserspender trocken. Sogar für den Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain geht’s endlich wieder los. Spätestens im Mai soll er fertig repariert sein. Hoffentlich verschwinden dann auch die hässligen Bauzäune vom Gelände.